Gedanken zum Eintrag von Ludwig (fingarsgift): „Kann man nichts sein?“

 

Kann man nichts sein? (Cabré)

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Über das, was wir „Nichts“ nennen machen sich die meisten Menschen irgendwann einmal Gedanken, bis sie für sich eine Antwort finden.

Nichts … ich kann nichts darüber sagen … aber es erahnend beschreiben und wenn es mir danach ist – ES besingen.
Glück erfasst mich, wenn ich sehe, dass jeder mit seiner ureigenen Stimme singt, dass jeder seine ureigene Handschrift hat. Der Vogel, der Baum, auch Ich und Du …
„Alles“ besingt das LEBEN, gespeist von etwas, das wir deshalb irgendwann das Nichts nennen, weil wir nicht in der Lage sind, dieses unaussprechlich wunderbare Große zu benennen… ein großer Moment.

Sofort belegen wir diesen Moment mit einem Wort *lächel*, wir nennen ihn „Bewusstwerdung“ und teilen ihn anderen mit- in tausend Facetten besingen wir ihn, nicht ahnend, dass wir ihn für uns selbst herausarbeiten bis, ja bis wir still im Innern werden – dem Fährmann gleich, in H. Hesses Buch Siddhartha so gut beschrieben – STILL ist der Fährmann.

Er ist „da“ und „Nicht-da“.
Die Frage: Kann man Nicht“s sein?
Der Fährmann stellt sie nicht (mehr).
Er IST.

Grüße an Dich, lieber Lu und auch an Bruni. Ich habe vorher bei ihr das Gedicht „Die Sonne“
Die Sonne gelesen. Auch sie hat mich zu diesen Worten inspiriert.

Sie sagt oben bei Dir im Kommentar:

*Wenn ich nicht bin, werde ich auch nicht (mehr) gebraucht*
… aber manchmal erkennt man gar nicht, daß man gebraucht wird…

Dem Fährmann erübrigt sich dieser Gedanke. Er IST.

Herzlich
Barbara

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Stille

.
.
eingeflochten
im Lärm der Zeit
glüht sie bescheiden
bietet sich an
zur Orientierung
und dient dir
wann immer
du willst
©bmh
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Gedanken zum „Fragment 4/2017“ von Bernhard Albrecht

Leben ist die Kunst im Augenblick präsent zu sein. Im Augen-Blick.
Doch in heutiger Zeit ist dieses in die Stille nur eines einzigen Augenblicks einzugehen
beinahe das Schwerste. Das Schwerste.

Und dennoch … ganz leicht, denn die Stille ist immer und überall – in Dir und um dich herum – da.

Selbst im grössten Verkehrsgetümmel wartet sie auf dich. Wartet.
Die Flügeltüren in ihre Räume sind offen, Du musst nicht anklopfen. Nicht anklopfen.
Gehe, lausche und erfahre.

http://wege-der-befreiung.blogspot.com/2017/09/fragment-42017.html

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Anna-Lena sagt: im Kommentar

Stille als Kern
Innere Mitte
Zentrum unseres Seins
Unser Anfang und unser Ende
Mitten in der Unbegreiflichkeit

Anna-Lena

 

 

 

Unter den Flügeln der Nike von Samotrake

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Erinnerungen

Aus einer versunkenen Welt
landen Anmut und Kraft
Geborgenheit schwingt
wie zartes Glockengeläut –
einen Flügelschlag lang –
erinnert an Verlorenes
noch schlummernd Ungebor(g)enes
bis wir wiederfinden
und wieder verbinden
Kopf, Herz und Hand

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Die Idee

fast unbemerkt schwebt
wie mit Engelsflügeln
eine Idee durch den Raum
bewegt in Bewegung
vorwärts gewandt

wird lebendig

wenn Kopf Herz und Hand
sich findend
verbinden

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Gespräch mit Nike

Hättest du Arme, die Welt zu umfangen,
ein weiches Herz und Augen,
die sehend in ihr verweilen …

Deine Hände würden von selber wachsen,
um Freude und Mitgefühl mitzuteilen.

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Gedanken zu Gedichten von Bernhard Hartmann
http://wege-der-befreiung.blogspot.com/2017/08/glockengelaut.html

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Tänzer und Tänzerin

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Die Fliehkraft meistern.
Spiegel dem andern.
Sich stellen.
Bedingungslos.

Hingegeben
Grenzen überwinden.
Am Anderen zeigt sich,
gelingt der Tanz.

Pas de deux.

Beide sie selbst,
doch harmonisch
und ganz.

©bmh/2012/ 2. Version

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