Die Mutigen

Sie erinnern sich der „Gezeiten des Lebens“,
die sie leichter und leichter durchschreiten.

Im Land ohne Anfang und ohne Ende
strömt ungehindert Bewusstsein. Strömt Kraft,
die sich sichtbar im Sein offenbart.
Unermüdlich ihr Schritt nun.

Wo sie hintreten grünt es,
schaust Du mit offenem Blick.

©bmh, 25.02.2014

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Menschsein

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Aus dieser vollkommenen Stille
diesem unendlichen Jetzt
formen sich lebendige Worte.

Eins sind Schöpfer und Welt
mit ihren vielen Facetten.

Was der Geist vermittelt,
das liebende Herz uns zuflüstert,
schreibt die Hand –

ist Geschenk an das Leben –

© Barbara Hauser/bmh

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https://schwerelos2013.wordpress.com/2011/10/02/am-lebensteppich…eppich-wortweben/

eine Brücke spanne

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Eine Brücke spanne … durch Feinarbeit und Augenmaß.

Aristoteles, las ich gerade, hätte gesagt:
wo etwas eins werden will, gäbe es immer einen Beherrscher und einen Beherrschten.

So lange einer oder beide unerkannt ‚in uns ‚ schlummern, begegnen wir verstärkt ihren Abbildern im Außen.

Der Geist versucht, uns vorzuspiegeln, mit der Erkenntnis sei es getan, doch sie will in das Leben integriert werden, heißt, errungen werden.

Tagtäglich baue ihnen eine Brücke, damit sie sich begegnen können.
Wenn wir an-er-kennen, dass sie einander bedingen, beginnt ein lebenslanges fruchtbares Miteinander mit Augenmaß auf Augenhöhe – als ein Ausdruck der Liebe, ein Miteinander, zu verstehen als lebendige Bewegung, die sich immer wieder im Gleichgewicht einpendelt und dadurch kreative Kräfte freisetzt, die sich der Umwelt in tausend Variationen zur Verfügung stellt.

bmh/2018/08