Lauschen /Wortlos

Lauschen

Nicht mehr reden,
denken, tun.
Nichts mehr
wissen wollen,
fassen.

Sanft die Stille
nur erhalten.
Hände öffnen.
Lauschen.
Lassen…

Alles,
was ich hier
erhalte,
will von selber
überfließen,
nicht bedenkend
festgehalten,
in das Leben
sich ergießen.

Ein Gefäß
sind leere Hände.
Eine Schale
ist das Sein.

Einz’ge Tat,
sanftes Tun

Lauschen.
Stille sein.

© Barbara Hauser, 2008

*** In Resonanz ***

Wortlos

Still die Stille,
geortet der Blick im Jetzt –
auf der Zeit – Gezeitenwelle,
still –
in pulsierend sich bewegender Stille.

Still –
nach innen gewandt,
gehst Du,
geht Dir Dein Ich entgegen,
entgegen aus Wort und Gebärde
der Mitmenschen,
die Deine Wege kreuzen..

Still –
auf dem Weg nach Emaus!

© Bernhard Albrecht, Jan.2011

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