Wind of change / Sturm / Spaziergang

Wind of change

Wild bin ich und schrankenlos
zärtlich bin ich meistens nicht
wehe alte Blätter fort
schaffe Raum für neue Sicht

wirble alles durcheinander
gerade wenn man mich nicht sucht
Dort wo es gestürmt wie wild
trag ich mit mir neue Frucht

hinterlasse eine Schneise,
doch bei meinem wilden Ritt
bringe ich auf meine Weise
zarte neue Samen mit

© Barbara Hauser, =7.02.2011

*** in Resonanz ***

Sturm

Sturm, ich fürchte dich nicht,
mag auch zerzausen mich
dein ungebärdiges Brausen.

Sturm –
in deinem Brausen
bin ich geborgen,
selbst wenn Fetzen fliegen,
mein Herz offen blutet,
mein Kopf schaukelt
im Nirgendwo
und der Wille,
in alle vier Winde zerstreut,
den Boden unter meinen Füssen
mir entzieht.

Sturm, du Wissender –
aller Kleider beraubt,
angekommen
in deinem Stille Zentrum,
flüsterst du mir zu:
Ich nahm dir nur,
was du nicht bist –
Mensch werde w e s e n t l i c h !

© Bernhard Albrecht

*** Antwort ***

Spaziergang

Unter blauem Himmel,
den Blick auf die Insel,
gehst du
am Seeufer entlang.

Unscheinbar
liegt eine Lichtkuppel
über Dir,
Insel –
den Stürmen der Zeit trotzend,
ein Kraftort –
der Menschlichkeit.

Insel Reichenau. –
Aus mütterlichem Quell
strömt fliessend, Ichkraft!

© Bernhard Albrecht

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