Worte wie Granit / Unmerklich

Worte wie Granit

Wie Spalten und Ritzen
schönreden, wie?
Tränen, wenn sie denn fallen,
netzen die Zeit,
die still steht schon lange.
Doch siehe!
Vor steinernem Grau,
verwunschenem Efeu
ranken Rosen strahlend und schön.
Ohne dich mein Freund,
mein geliebter,
hätte ich sie niemals gesehen.

© Barbara Hauser, Juni 2011

*** In Resonanz ***

Unmerklich …

Unmerklich wohnt allem „Tragen“
eine Stille inne,
eine Stille
die –
nicht von dieser Welt,
dennoch –
in diese Welt hinein wirkt.
Unscheinbar webt sie ihr Band
zwischen Bewegung und Innehalten,
still –
samt sich ein
in den Muttergrund Deiner Inkarnation,
erwartend die Versöhnung
mit Dir selbst.

Ein erneuertes Wir
erblüht
aus dem Schmerz
der Ich – Geburt,
die voran zu bringen
allein –
in Deinen Händen liegt.

© Bernhard Albrecht, 2011

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