Durch das Tor / Sammelpunkt Unmittelbar

Durch das Tor

Dem Schatten entgegen,
verschmelzen mit ihm,
ohne Widerworte –
auch das letzte mitnehmend,
das „Man,“
das so vieles vortäuscht
an innerer Souveränität
und doch nur
gut getarnte Selbstgefälligkeiten
hervorbringt!
Eins mit dem Schatten
die eigene Kraft spüren.
den Willen zünden,
schaffender Phönix – Ich
und gehen.
Die „erweiterten“ Lande,
sie können nicht erreicht werden,
niemals,
wenn Dein tätiger Wille sich nicht öffnet,
das Tor freigibt,
den fortwährend neu anklopfenden
geistigen Wesen.

© Bernhard Albrecht, 2011

***

Sammelpunkt

Zwischen hier und jetzt
Ich – zuzeiten mir selber
Pfortensteher,
um mich zu sammeln.

Ein kurzer Augenblick,
ein Wimpernschlag nur
janusköpfig, zur Klärung.

Kein Tor begrenzt
die Unendlichkeit.
Rundumsicht ermöglicht
ein Leben im Fluss.

Ein Tor,
der nicht willig
den Weg frei gibt
fortwährend Neuem,
der nicht Ja sagt
zum Leben

© Barbara Hauser, 2011

***

Unmittelbar

Hier –
leben in Unmittelbarkeit,
finden immer neu Dich
im Jetzt.

Jeder Augenblick,
geboren
aus überwundenem Verharren,
Quellpunkt der Kraft,
in erspürtem Willen.

Nur –
in der Bewegung
gelingt Ich,
ist Leben.

© Bernhard Albrecht, 2011

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