Wenn der Verstand die Spiegel verhängt/Wider die Furcht

Wenn der Verstand die Spiegel verhängt

Die Türen haben wir verschlossen vor einer andren Wirklichkeit.
Die Logik eine Einbahntraße? Ihr Blick oft wenig hilfsbereit?

Es sind die eigenen Gedanken, an die wir unser Leben hängen.
Leicht könnten wir sie korrigieren, wenn sie in den Alltag drängen.

Jedes Wort will etwas sagen – eine Manifestation.
Hinter aller Logik schimmert Möglichkeit zur Reflexion.

Alles hast du selbst erschaffen, was du sagst und was du tust –
erzeugt durch eigene Gedanken, meistens jedoch unbewusst.

Jeder Gedanke eine Wirkung, die sich gleich im Außen zeigt
und dir wie in einem Spiegel klar und deutlich zugeneigt.

Dem Verstand gefällt das nicht. Spiegel will er schnell verhängen.
Lieber würde er die Sicht mit Gewalt zersprengen.

Also suchen wir im Außen, bis jede Einsicht abgeflaut
und die mögliche Erkenntnis durch Besserwissen abgebaut.

Alles, jeder ist ein Spiegel. Wollten wir genauer schauen,
das Gesehene für uns nutzen – wir könnten auf das Leben bauen.

© bmh 2012 Juli

***

Wider die Furcht

Wo das Herz erzitternd
sich noch leise verschliesst,
vor dem, was im Spiegel
Deiner Gedanken aufscheint –
ist die Kraft nicht verdichtet,
um im Verbund mit anderen Menschen
Berge zu versetzen.

Doch in der Signatur der Zeitenwende,
in der Du lebst,
kann es sein,
dass Du über Nacht gerufen wirst,
wider die Furcht das Deine zu tun.

Hüte also die Blühkraft in Dir,
auf dass du bereit bist, wenn die Stunde Dich ruft!

© Bernhard Albrecht, 08.07.2012

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