Licht/ Licht überall

Licht
Eines Tages wusste ich,
diese Schale leert sich nicht,
ist voller Licht.

Verwunschen
schimmert es
und still.
Ich greif hinein,
wann immer ich es will.
Es strahlt in meiner Hand.

Wie goldne Perlen, sanft,
gewandt verteilt es sich
im zarten Wind.

bmh/2008

***

Licht überall

In Allem lebt Licht,
so ich nur will,
ich meinen Willen
in Tätigkeit versetze,
vertiefe.

Licht weht durch reife Kornfelder!

In Allem kann öffnen sich ein Tor,
durch das ich
mir selber entgegen trete,
ich zu weiterer Entwicklung
mich aufrufe.

Aus Birken ein Ruf zu innerer Weite!

Hinter jedem Wort
steht ein Du,
das wacht in selbstlosem Tun
an meinem Weg,
bis ich erwache im Ich.

Rosenblätter fallen in meinen Schoss!

Was kein Gott vermag,
ich bin es,
der aus dem Ich Leben zeugen kann.

© Bernhard Albrecht, 20.07.2012

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