Gesättigt / Kelch

GESÄTTIGT

ICH
Auf einsamer Insel
Im Menschengewühl
Immer

Ge-STILL-t
trinkst du
aus dem Becher
des SEINS

Jetzt
© Barbara Hauser, 18.11.2012
*** Gedanken zum GEdicht Kelch ***

KELCH

Den Kelch am Mund – trinke,
trinke
ohne Widerrede,
denn nur so gelangst Du
mit Deinem inneren Fährmann
an die Ufer des Lichts
jenseits des Nicht-Wissens.

Trinke,
was in Dir aufsteigt
im Angesicht des Du,
das zu Dir spricht,
wenn lauschend Du
Dein Ohr öffnest,
wo immer.

Trinke –
lass trinkend Dich fallen
dem Grunde zu,
mitten hindurch
durch jede Art der Selbstbehauptung,
denn „nachtodliche“ Ich – Erfahrung
wird allein dem geschenkt,
der zuvor alles Ja-Aber fallen liess.

© Bernhard Albrecht, 06. 11. 2012

***

Advertisements

schreiben einen Kommentar

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s