Vom Traum erwacht/Weg im Weglosen

Vom Traum erwacht

Du erwartest
blühende Landschaften,
den süßen Duft der Kamelien,
Wasser, das aus Quellen
sprudelnd singt und laue Luft –
das Paradies?

Ich finde mich auf fels’gem Grund
der hart und karg zur Insel wird.
Noch könnte ich springen – noch.
Der Spalt vergößert sich

und eben noch verbunden,
entfernt sich das gewohnte Land.
Ich stehe. Schaue.

Unter mir, weit unten
brodelt, kocht das Meer.
und ich, allein auf neuem Land.

Vom Traum erwacht,
bin Ich bei mir.

©bmh Jan. 2013

***Antwort   ***

Weg im Weglosen

Du findest einen schmalen Pfad,
tastest Dich im Weglosen
die Felsen hinunter zum Meer,
über Dir Möven,
die kreischend vor der Brandung
ihre Flügel spreizen,
im schäumenden Wasser anlanden.

Du lauschst hinein
in die Stille des Morgens,
die aufgehende Sonne
in Deinem Rücken,
netzt Hände und Gesicht
aus dem Rinnsal,
das leise plätschernd
durch die Felsen
seinen Weg zu neuen Ufern sucht.

Dein Sinnen wendet sich nach innen
und aus der Stille
formen sich in Dir Worte,
die Keimkräfte des Werdens beleben
in dem Du an Deiner Seite,
wo immer Dich deine Schritte hintragen!

© Bernhard Albrecht, 12.01.2013
https://wege-der-befreiung.blogspot.de/2013/01/weg-im-weglosen.html

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