Phönix/Waagschale/Torerlebnis

 

Phönix
Im auf und ab der Seele
erfährt er seine Geburt
leise lachend –
still nach innen gewandt,
sich neu öffnend mit jedem Schritt.

Herz Innenraum
wird zur Wohnstatt
weit ausstrahlenden Selbstmitgefühls.

Mit sich im Reinen
erfreut er sich
an allen Wegen des Du,
durch die er im Spiegel seiner selbst
sich tiefer im Hier und Jetzt verankert.

© Bernhard Albrecht, 17.03.2013

Anmerkung: Vielleicht ist sie für den Leser
nicht auf den ersten Blick auszumachen,
die innere Verbindung des hier eingestellten Gedichtes
zu den beiden darunter ein weiteres Mal Hinzugefügten.
Für den, der will, ein Spiel mit den Ober- und Zwischentönen.

***

Waagschale

Bis jede Frage Dir
zur Antwort wird
beide weder schwer
noch leicht befunden
ausgewogen
stehen Wächter an der Pforte
nur für Dich allein
zu spüren, zu erahnen
und zu sehen

Die Wächter sind in Dir

Um dich zu wandeln
hin zu einem Menschen
„Ich-geboren“
musst du fest und wach
auf beiden Füßen stehen

Ein Wächter – wach
Im Wort ist Wachheit
eingeschlossen
und nicht zu übersehen.

© bmh, 06.03.2013

***Gedanken zu „Torerlebnis“***

Torerlebnis

Der Wächter fragt nicht,
ob Dein Ansinnen um Einlass
licht oder dunkel sei –
er prüft Deinen Mut,
wie weit Du Deine nächsten Schritte
gründen kannst allein in Dir,
er lässt Dich
über einen Waagebalken laufen,
auf dem vermessen wird
die Kraft Deines Ich.

Wenn Du also Einlass begehrst,
so besinne Dich,
ob Du in der Kraft Deines Ich-Ausdrucks
weiter wachsen willst?!

© Bernhard Albrecht, 04.03.2013
***

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