Herr im Hause meiner Gedanken / Gedankenflieger

Herr im Haus meiner Gedanken

Wollt ich ihr bewegtes Treiben,
anhalten, es ausbremsen …

Zum Sklaven würde ich mir Selbst
und mir Gewalt antun.
Zwar meide ich den Karneval,
das allzu bunte Treiben
vernetzter Autobahnen im Gehirn.
Auch in dunklen Labyrinthen
werde ich nicht lange bleiben.

Die Askese eigener Gedanken!?
Die Auswirkungen sind bekannt.
Pendel, die zu stark nach einer Seite schlagen
spielen irgendwann verrückt, versagen

©bmh

***Gedanken zu „Gedankenflieger“ ***

Gedankenflieger

Gedanken bestürmen Dich
Tag ein, Tag aus,
folgen Dir auf den Fersen,
wo Du gehst und stehst,
sogar nächtens.

Sie rufen Dich
und Du gibst ihnen eine Wohnstatt,
indem Du sie aufschreibst,
ihnen ein Gesicht gibst,
durch das sie diese Welt betreten können.

Und doch, sieh hin!
Sie schauen herein in diese Welt
und –
entrücken Dich ihr,
verzerren Dich zu einer unwirklichen Gestalt
für Deine Freunde.

Einsam
bemerkst Du nicht,
wie Du keinen Boden unter den Füssen hast,
Du Wanderer zwischen den Welten!

Im Willen zu erwachen
für die kleinen Dinge des Alltags
ist eine harte Nuss,
sie, die Gedanken,
schleifen Dich solange
kreuz und quer durch alle Strassen und Gassen,
bis Du sie ausbremst
und Dich zum Herrn über S i e bestimmst!

© Bernhard Albrecht, 07.03.2013
* für Daryl, den Mutigen
https://wege-der-befreiung.blogspot.de/2013/03/gedankenflieger.html

 

 

 

 

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