Wind weht wo er will / Wind

Wind weht wo er will

Wind weht wo er will
nimmt uns die Worte
von den Lippen

kleine Samen

weißt nicht
wo sie landen
noch ob sie erblühen.

© bmh. 14.03.2013

*** Gedanken zum Gedicht „Wind“***

Wind
Leise wehst Du, ein Hauch nur,
über unter Deinem Atem erzitternde Gräser,
schlüpfst durch tausendfältige hohe Hallen
sanft vor sich hin schwankender Halme –
Du unsichtbar und doch spürbar naher.

Du gehst eigenwillige Wege,
treibst, was aus dem Kreislauf des Werdens gefallen,
launisch spielend oder wild fauchend vor Dir her,
fragend und unerbittlich zugleich –
Deine Gebärde.

Du richtest Dich auf
zu alles überwältigender Kraftgestalt
in Himalaya hohen Wolkenwänden,
wirfst Dich im Bunde mit prasselndem Regen
allem Werde Feindlichem entgegen
und überschwemmst die Trägheit der Herzen –
mit neuem Tatendrang.

Du hoher Patriarch, zart und ungebärdig,
Meister steter Neubelebung –
Du horizontloser Riese unermüdlicher Werde Bewegung.

© Bernhard Albrecht, 27.02.2013
https://wege-der-befreiung.blogspot.de/2013/02/wind.html

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2 Kommentare zu “Wind weht wo er will / Wind

  1. … sehr schön, dein Gedicht: „Wind weht wo er will“, liebe Barbara!
    Allein schon der Titel…! Das Gedicht hat so etwas Leichtes,
    so eine zarte Leichtigkeit – die mir sehr gefällt.

    Das Gedicht von Bernhard lese ich später, wenn ich mehr Zeit habe…
    Erstmal Abendessen, Kinder ab ins Bett und so weiter… ; )
    Viele liebe Grüße, Hannah

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