Grenzenlos / Grenzen I

Grenzenlos

Schau einmal freundlich lächelnd
in die Augen einer Schwester, eines Bruders,
dunkelhäutig und aus einem fernen Land –
aus einer andern Welt.

Da! Es geschieht. Ihr lächelt.

Zwei Menschen wachen auf in ihrer Wesensmitte,
weil sie gesprungen sind in eine Herzensfinsternis,
die unbewusstes Leben erst erschuf.

Licht fließt, überschreitet Grenzen.
Ein Funke erst, entwickelt sich in eine Sonne
und erfüllt den Raum.

© bmh, 19.04.2013

*** Antwort zu „Grenzen I“***

Grenzen I

„Wer Grenzen wahrnimmt“,
erlebend,
der wächst hin auf ein Bewusstsein,
das zur Ruhe in sich findend,
still –
über sich hinaus weisst,
der dynamisiert
den Keimprozess seiner Ichgeburt.

„Wer Grenzen wahrnimmt“,
der erwacht am anderen Menschen
für die Kraft
der eigenen Lichtquelle,
wächst am Widerstand
hinein in seine Wesensmitte,
wird Sonne
in Lebensfinsternissen.

„Wer Grenzen wahrnimmt“,
betritt inwärts
universal sich weitende Ebenen
stetiger Geburt,
begründet –
seine Lebensmeisterschaft.

© Bernhard Albrecht Hartmann, 14.04.2013

 

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