so lange es Menschen gibt … Plato

 

… die Idee erst geschaut,
und dann neu belebt,
in dunkler Höhle erinnert.
Bewusstheit zeigt sich uns erst
im “erwachten” Ich –
ein Konzept, ein Phänomen,
das uns dient und verstanden wird,
wenn wir gereift.

Er hätte die indischen Lehren
gekannt, las ich von Plato …

Bewusstsein sprudelt –
gleich einem Quell –
erschafft sich in
tausenden Bildern –
die wie ein Film vorüberziehen –
ein Traum – bis sein Träger
die Hypnose, die Illusion erkennt,
er sich nicht mehr in Unglück
noch Glück involviert …

Von diesen Fesseln befreit,
wendet er sein(e) Ge-sicht
der Sonne zu,

wird zum Klangkörper
mehr und mehr
in gesteigerter Wachheit.
Vom Lichtsturm berührt
schwingt er,
wird gespielt vom
GROSSEN ICH

© bmh, 17.09.2013

*** zum Gedicht Plato ***

Plato
In Deinem Höhlengleichnis
werden sie die Verrückten genannt,
die nach dem Austritt aus der Höhle
zurückkehren.

Sie,
die das Licht erkennend berührten
kehren in die Höhle zurück,
warum?

Weil sie nur im Abstieg in die Dunkelheit
die Erfahrung machen können,
dass der Auferstehungsgeist
allein in gesteigert innerer Wachheit
im Ich sich zeigt
und sie von der Illusion der Fesselung befreit.

baH, 10.09.2013
https://wege-der-befreiung.blogspot.de/2013/09/plato.html

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