yin und yang / Auf-Bruch

yin und yang 

Licht und Schatten weisen den Weg
Von Augenblick zu Augenblick geschenkte Illusion,
damit der Mensch nicht erschrecke
vor dem All-Schwarz, das ihn umgibt,
er sich einen Weg bahnen, erspüren kann,
so lange er das Menschsein durchläuft.
© bmh, 08.02.2016

*** Gedanken zum Gedicht yin und yang ***

Auf – Bruch
Zwischen Ruhe und Bewegung
sich im Atem erlebend
findet das Ich seine innere Freiheit
ohne Anhaftung im Da oder Dort.
Den Spin des Lebens formend
wächst es
von Augenblick zu Augenblick
über sich hinaus,
ringt dem nachtschwarzen N – ich – ts
den Durchblick
auf Neulande ab.
Zu Fuss über Schutt unterwegs
mit einem Lächeln.
© baH, 08.02.2016

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13 Kommentare zu “yin und yang / Auf-Bruch

  1. Brigitte sagt:

    Die Ackerwinden! Könnte ich dichten, dann hätte ich es genau so geschrieben, liebe Barbara! Wie schön, das schon am Morgen lesen zu dürfen.

    Die Ackerwinden – wären sie nicht so zäh, dann könnte man ihre zarten Blüten wirklich ganz schön finden. Und ich tu das auch.

    Allerdings:

    Mücken tanzen einen Reigen.
    Auf meinen Armen ihre Stiche sich zeigen.

    Ganz schlimm ist das gerade, sogar der arme Kater fühlt sich verfolgt und schießt wie eine Rakete ins Haus.

    Sind diese Tage nicht wie ein Geschenk?!

    Einen wunderschönen Tag, den wünsche ich dir, Brigitte

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  2. bmh sagt:

    Es hat eben alles zwei Seiten, liebe Brigitte ;-).
    Der arme Kater!

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  3. momonine sagt:

    Liebe Barbara, lieben Dank für die Zeilen. Es ist, als wär ich dort gewesen! Deine Momo

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  4. Rachel sagt:

    Liebe Barbara,

    das klingt einfach wie Heimat, sie so zu erleben, mit wachen Augen, einfach allen Sinnen…. sooooooooo fein :)

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  5. helmutmaier sagt:

    Schön, wenn man so den Tag ausklingen lassen kann.

    Liebe Grüße
    Helmut

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  6. Anna-Lena sagt:

    Ein wunderbarer Tagesausklang, liebe Barbara. Ich spüre die Ruhe und Beschaulichkeit in jeder Zeile.

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  7. momonine sagt:

    Nach nochmaligem Lesen: Sehr, sehr schön! Danke Barbara. Deine Momo

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  8. minibares sagt:

    Liebe Barbara, was für ein sanfter, schöne Tagesausklang.
    Ackerwinden mag ich gern anschaun.
    Ganz liebe Grüße
    Bärbel

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  9. fraumitgeschichte sagt:

    Das Grillen der Zirpen
    Bei fackelnder Flamme
    Schwingt hoch sich hinauf,
    bis zum Himmelszelt gar!

    Der Mensch blickt nun nieder
    Und wird sich gewahr
    Des Ewigen himmlische Ruh’.

    Du hast ein wunderschönes Bild gezeichnet!
    Lg IEP

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