eine Brücke spanne …

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Eine Brücke spanne … durch Feinarbeit und Augenmaß.

Aristoteles, las ich gerade, hätte gesagt:
wo etwas eins werden will, gäbe es immer einen Beherrscher und einen Beherrschten.

So lange einer oder beide unerkannt ‚in uns ‚ schlummern, begegnen wir verstärkt  ihren Abbildern im Außen.

Der Geist versucht, uns vorzuspiegeln, mit der Erkenntnis sei es getan, doch sie will in das Leben integriert werden, heißt, errungen werden.

Tagtäglich baue ihnen eine Brücke, damit sie sich begegnen können.
Wenn wir an-er-kennen, dass sie einander bedingen, beginnt ein lebenslanges fruchtbares Miteinander mit Augenmaß auf Augenhöhe – als ein Ausdruck der Liebe, ein Miteinander, zu verstehen als lebendige Bewegung, die sich immer wieder im Gleichgewicht einpendelt und dadurch kreative Kräfte freisetzt, die sich der Umwelt in tausend Variationen zur Verfügung stellt.

bmh/2018/08

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