Die Wende

Der Antagonist löst sich auf mehr und mehr
und mit ihm das DU, das als Spiegel diente.
Der Wächter am bröckelnden Tor ist befreit.
Auch er spürt den Wind einer neuen Zeit.

Vergangene Schwüre wirken nicht mehr.

Bewusst verlasse ich alte Pfade.
Auf Augenhöhe mit mir und der Welt
betrete ich neue Wege.

Schau, wie sie strömen von überall her!
An der Wortwahl lichtvoll und schön,
einfach und klar erkennen wir uns wieder.

© bmh 13.03.2017

Das Licht der Dinge

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Zeitgleich richten sie den Blick auf das freie Feld,
das sich bis zum Horizont erstreckt.
Was heute noch blüht ist der Dünger für morgen,
was wie Sterben aussieht,  nur Umwandlung,
die sich wie ein roter Faden durch die Zeiten schlängelt.

Ihre Liebe gilt dem, was sich neu entwickelt.

by  bmh 08.03.2017

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