Stille

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eingeflochten
im Lärm der Zeit
glüht sie bescheiden
bietet sich an
zur Orientierung
und dient dir
wann immer
du willst
©bmh
***
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Gedanken zum „Fragment 4/2017“ von Bernhard Albrecht

Leben ist die Kunst im Augenblick präsent zu sein. Im Augen-Blick.
Doch in heutiger Zeit ist dieses in die Stille nur eines einzigen Augenblicks einzugehen
beinahe das Schwerste. Das Schwerste.

Und dennoch … ganz leicht, denn die Stille ist immer und überall – in Dir und um dich herum – da.

Selbst im grössten Verkehrsgetümmel wartet sie auf dich. Wartet.
Die Flügeltüren in ihre Räume sind offen, Du musst nicht anklopfen. Nicht anklopfen.
Gehe, lausche und erfahre.

http://wege-der-befreiung.blogspot.com/2017/09/fragment-42017.html

***
Anna-Lena sagt: im Kommentar

Stille als Kern
Innere Mitte
Zentrum unseres Seins
Unser Anfang und unser Ende
Mitten in der Unbegreiflichkeit

Anna-Lena

 

 

 

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Zwischen den Worten

Zwischen den Worten

Die Spur erfühlen
zwischen den Zeilen
gemeinsam erwandern …

kein Einzelgänger ist der Mensch
er ist ein Sänger unter anderen

©bmh

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Leises Gewahren

In die Spur kommen
ist eine innere Haltung
gegründet in Redlichkeit,
die weh tut,
weil sie aufdeckt
die verborgenen Verhaftungen
eigener Ego-Tunnel-Wanderschaften.

Von weit her tönt
der stille Ruf
aus „Emaus!“

© baH, 21.07.2017

 

Danke für Deine Antwort, lieber Bernhard
http://wege-der-befreiung.blogspot.com/2017/07/leises-gewahren_21.html 

in bewegten Zeiten

Was nützen Kimme oder Korn
letztendlich auf bewegtem Meer?
Was nützt der besterzeugte Speer?

Mit ihnen lege ich das kriegerische Denken ab –
Wir wollen einen neuen Weg beschreiten
und loslassen, was uns wie Schatten unbemerkt beeinflusst
schon seit langen Zeiten.

Wir wollen nicht mehr kämpfen, wollen unsere Herzen weiten.

Denn selbst der best gezielte Speer nützt niemandem,
nützt weder dir noch mir

bmh

Das Licht der Dinge

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Zeitgleich richten sie den Blick auf das weite Feld,
das sich bis zum Horizont erstreckt.
Was heute noch blüht ist der Dünger für morgen,
was wie Sterben aussieht,  nur Umwandlung,
Wie ein roter Faden schlängelt sie sich durch die Zeit.

Ihre Liebe gilt dem, was sich neu entwickelt.

by  bmh 08.03.2017

***

Die Wende

Der Antagonist löst sich auf mehr und mehr
und mit ihm das DU, das als Spiegel diente.
Der Wächter am bröckelnden Tor ist befreit.
Auch er spürt den Wind einer neuen Zeit.

Vergangene Schwüre wirken nicht mehr.

Bewusst verlasse ich alte Pfade.
Auf Augenhöhe mit mir und der Welt
betrete ich neue Wege.

Schau, wie sie strömen von überall her!
An der Wortwahl lichtvoll und schön,
einfach und klar erkennen wir uns wieder.

© bmh 13.03.2017

Das Licht der Dinge

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Zeitgleich richten sie den Blick auf das freie Feld,
das sich bis zum Horizont erstreckt.
Was heute noch blüht ist der Dünger für morgen,
was wie Sterben aussieht,  nur Umwandlung,
die sich wie ein roter Faden durch die Zeiten schlängelt.

Ihre Liebe gilt dem, was sich neu entwickelt.

by  bmh 08.03.2017

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Resonanz auf Augenhöhe

 

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in-resonanz

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Sich immer wieder entmachtend
durch Missachtung seiner selbst im Anderen
verbirgt sich dem Menschen der Weg
zum Urgrund seines Ich.

                      Die Seele weint.

Immer wieder  vergisst er,
dass er  dem Märchen von der Schuld
aufsitzt –  Trauer, Angst und Qual
im Schlepptau
unbedacht
bringt er sich
um das größte Geschenk –
der Resonanz auf Augenhöhe

Doch erneut können wir wählen.

Handeln im Licht.

Nondual.

Warum sich quälen?

Schuld und Angst ist es nicht.

©bmh